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10.06.2008
Schutz gegen Rückstau aus dem Abwassernetz

Schutz gegen Rückstau aus dem Abwassernetz

Bei der jährlichen Spülung der Ortskanäle fanden sich jede Menge Fremdstoffe, die nicht in das Abwasserentsorgungssystem gehören. Das Einleiten solcher Fremdstoffe ist nach § 15 Abs. 2 der Entwässerungssatzung der Gemeinde Niederwerrn verboten.

Die Gemeinde weist darauf hin, dass Fremdstoffe wie Mörtelreste, Farbreste, Fliesenkleber, Zementschlämme oder ähnliches keinesfalls in Straßeneinläufen oder Kanalschächten entsorgt werden dürfen. Auch Lebensmittelreste gehören nicht ins Abwassernetz, sie ziehen Ungeziefer an.

Es kommt immer wieder vor, dass sich solche Reste verklumpen und im Hauptkanal zu Verstopfungen führen oder den Durchfluss einengen.

Gerade im Sommer kann es dann bei starken Gewitterregen zu Rückstau in den Kellerräumen der angrenzenden Häuser kommen.

Kein Kanalnetz kann so groß dimensioniert sein kann, dass sofort jeder Starkregen oder Wolkenbruch abgeleitet wird. Die Kosten für ein solches Abwassernetz wären für die Bürger untragbar.

Die Hauseigentümer sind in eigener Verantwortung verpflichtet, alle tiefliegenden Ablaufstellen (unter der Rückstauebene), vor allem im Keller, mit Rückstauvorrichtungen zu versehen. Als Rückstauebene gilt die Höhe der Straßenoberkante. Entsprechende Hinweise finden sich in der Entwässerungssatzung der Gemeinde und der DIN 1986 - Entwässerungsanlagen für Gebäude und Grundstücke.

Die Gemeinde empfiehlt allen Hauseigentümern dringend - soweit noch nicht geschehen - entsprechende Rückstausicherungen einzubauen. Für weitere Informationen steht Ihnen gerne die Gemeindeverwaltung (Bauamt Zimmer 20 und 21) zur Verfügung. Hier ist auch ein Merkblatt zum ordnungsgemäßen Einbau von Rückstauventilen erhältlich.