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02.04.2020

 

Blutspendetermine finden statt

 

Aus Angst vor einer Infektion mit dem Coronavirus wollen immer weniger Menschen Blut spenden. Im Freistaat sei die Versorgungslage am unteren Rand stabil, heißt es vom Bayerischen Roten Kreuz.

 

Wie lange die Reserven noch reichen würden, sei schwer zu sagen. Täglich werden in Bayern rund 2000 Blutkonserven zur Versorgung von Kranken und Verletzen gebraucht, daher ist man dringend auf die Blutspenden angewiesen. Für die Termine gelten strenge hygienische Standards, zum Beispiel wurden die Mitarbeiter mit Handschuhen ausgestattet, Hände und Liegen werden regelmäßig desinfiziert. Wer spenden will muss direkt am Eingang einen Fragebogen ausfüllen und Fieber messen lassen. Menschen mit grippalen oder Erkältungssymptomen würden generell nicht zur Spende zugelassen. Gleiches gilt für Rückkehrer aus Corona-Risikogebieten. Personen, die Kontakt zu einem Corona-Infizierten hatten, dürfen vier Wochen lang kein Blut spenden. Und wer selbst am Coronavirus erkrankt ist, darf er zwei Monate nach der Genesung wieder Blut geben.

 

Es wird an alle appelliert die gesund sind, zum Blutspenden zu gehen, den Blutspenden sind nur 42 Tage haltbar. Noch habe Bayern einen „kleinen Puffer“, allerdings sei der schon etwas angegriffen.

 

Trotz Katastrophenfalls würden in Bayern alle unter www.blutspendedienst.com/termine veröffentlichten Termine stattfinden.

 

Der nächste Blutspendetermin findet am 6. April von 16 bis 20 Uhr im Gemeindezentrum statt.

 

Textquelle: Schweinfurter Tagblatt