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20.06.2006
Bericht über die Fahrt zur Partnergemeinde IFS

Fahrt zur Partnergemeinde IFS vom 25. Mai bis 28. Mai

 

 

Nachdenklichkeit, Betroffenheit aber auch neue Eindrücke, Freude und Ausgelassenheit waren Elemente dieser Fahrt in die Normandie. Das galt weniger für die „alten Hasen“ der Partnerschaft, als vielmehr für die überwiegend jungen Teilnehmer der „Niederwerrner Musikanten“ und des Musikvereins.


Schon auf der Hinfahrt wurde Paris unter der sachkundigen Führung von Edgar Schuck durchquert. Die Champs-Elysées, der Arc-de-Triomphe, der Eiffel-Turm und vieles mehr, alles direkt vor Augen, die immer größer wurden.   


Es folgte der gewohnt herzliche Empfang durch die französischen Gastfamilien mit einem Abendessen à la francaise: gut und reichlich. Mitgenommene Brotzeiten hatten keine Chance mehr.                      

 

 

Am Freitag dann die Busfahrt zu den Kriegsgräbern: Alter der gefallenen deutschen Soldaten: ab 18 Jahre. Die Betroffenheit der jungen Männer: Würde ich auch hier liegen, wenn ich zu dieser Zeit gelebt hätte?  Die Reaktion wurde noch stärker, als einzelne Schlachtfelder aufgesucht wurden. Kommentar: Es ist etwas anderes einen Film zu sehen als hier zu stehen und Festungsanlagen sowie Einschläge der Schiffsgeschütze zu sehen und sich das ganze Kampfgeschehen vorzustellen. Die Eindrücke waren so stark, dass am nächsten Tag fast alle jungen Besucher (ungeplant!) das Memorial in Caen besuchten. Es handelt sich um eine beeindruckende Dokumentation der Geschehnisse um die Invasion, inzwischen erweitert um den nachfolgenden „Kalten Krieg“.

 

  



Das Platzkonzert am Freitag Abend vor dem Rathaus war eine willkommene Abwechslung. Neben interessierten Zuhörern waren der Bürgermeister von Ifs, Mr. Slama, und ein große Teile des Gemeinderates vertreten. Hier haben die Niederwerrner Musikanten unter der Leitung ihres Dirigenten, Herrn Helfrich, zum ersten Mal überzeugt. Insbesondere das Trompetensolo von Herrn Will hat Begeisterung ausgelöst.

 

                                               


Der Höhepunkt fand am Samstag Abend in der schön geschmückten Sporthalle statt: Der deutsch-französische Abend. Wir haben dabei fränkische Akzente gesetzt: Schweinfurter Bier, fränkisches Essen (Knöchli mit Kraut) und dazu die sehr gute Musik der Niederwerrner Musikanten, die nicht nur deutsch, sondern auch international ausgerichtet war. Mr. Slama hat unter fachkundiger Assistenz von Bürgermeister Seifert festgerecht den Bieranstich besorgt und auch später einen Marsch dirigiert, sehr zum Vergnügen der Franzosen.

 

 


Vielen Dank an die Niederwerrner Musikanten, sie haben allen einen unvergesslichen Abend beschert und dazu beigetragen, dass alte Freundschaften gefestigt und neue geschlossen wurden. Der Förderkreis FIGP wird seinen Teil dazu beitragen, dass die geplanten Projekte auf der musikalischen Ebene weiter verfolgt und umgesetzt werden.

Horst Kranz, 1. Vorsitzender Förderkreis FIGP